Jede Menge Blaulicht, echte Flammen und weitere spektakuläre Einsatzszenarien waren an diesem Wochenende in Eiselfing und Wasserburg zu beobachten. Die heimischen Jugendfeuerwehren absolvierten von Freitagnachmittag bis Samstagnachmittag gemeinsam eine 24-Stunden-Übung.
Zentraler Ausgangspunkt mit großem Feldbettenlager für die Übernachtung war das Feuerwehrgerätehaus in Eiselfing. Von dort aus rückten die 35 teilnehmenden Mitglieder der Jugendfeuerwehren Aham, Attel-Reitmehring, Bachmehring, Freiham und Wasserburg zusammen zu ihren jeweiligen Einsatzszenarien aus. Angeleitet von ihren Ausbildern galt es, bei der erfolgreichen Bewältigung gemeinsam mit den anderen Jugendgruppen Verantwortung zu übernehmen und eigene Lösungen zu erarbeiten. So wurden gleich von Beginn an neue Kontakte geknüpft, die auch künftig wichtig sein werden, da die Feuerwehren aus der Gemeinde Eiselfing und der Stadt Wasserburg im realen Einsatzdienst eng zusammenarbeiten.
Daher freuten sich die Feuerwehranwärter und ihre Ausbilder auch über den Besuch der beiden Bürgermeister Georg Reinthaler und Bastian Wernthaler, die sich persönlich vom ehrenamtlichen Engagement der Jugendlichen beeindrucken ließen. Unmittelbar nach dem Einrichten des Nachtlagers ertönte schließlich erstmals der Alarmgong und für den Feuerwehrnachwuchs ging es ins Wuhrtal. Vom dortigen Stauwehr musste eine mehrere Hundert Meter lange Schlauchleitung zum Badria-Parkplatz verlegt werden, um mit Hilfe von Pumpen eine Wasserversorgung sicherzustellen.
Weitere Übungsszenarien waren in der Folge ein Gefahrgutaustritt aus einer defekten technischen Anlage in Reitmehring, die nächtliche Suche einer vermissten Person bei Langwied, eine Branderkundung mit der Drehleiter auf einem Holzlagerplatz in Ostermühl, die aufwendige Rettung einer abgestürzten Person an der Innleiten bei Höhfelden und zum Abschluss das Löschen meterhoher Flammen bei einem Gewerbebetrieb in Perfall.
Alle Einsätze konnten von den Feuerwehranwärtern erfolgreich abgeschlossen und dabei jede Menge lehrreiche Erfahrungen mitgenommen werden. So war es nicht verwunderlich, dass sich alle Teilnehmer bereits auf eine Neuauflage der 24-Stunden-Übung im kommenden Jahr freuten.


















