25.02.2015: Jahreshauptversammlung 2015



Stetig steigende Anforderungen an die Ausbildung und parallel dazu zunehmende Alarmierungszahlen. Die Bilanz bei der Jahreshauptversammlung der Bachmehringer Feuerwehr gestaltete sich eindeutig: Mit insgesamt 44 Einsätzen im Jahr 2014 wurde der erst im Vorjahr erreichte Höchstwert noch einmal überboten.

„Immerhin fand keine zusätzliche Steigerung bei der Schwere der Einsätze statt“, berichtete Kommandant Florian Hasieber. Nichtsdestotrotz seien die aktiven Mitglieder bei Verkehrsunfällen auf der Bundesstraße 304 und der Staatsstraße 2092, der Rettung einer in einer Baugrube verschütteten Person, einem Kellerbrand sowie Unwettereinsätzen besonders gefordert worden. Hinzu kämen mehrere Auslösungen von Brandmeldeanlagen. Umso wichtiger stelle sich die Ausbildung der Mannschaft dar, weshalb die Feuerwehr Bachmehring im vergangenen Jahr rund 80 Ausbildungstermine und Schulungseinheiten absolviert habe: „Nur auf diese Weise können die Herausforderungen bei schwierigen Einsätzen auch künftig bewältigt werden“, so Hasieber.

Jugendwart Georg Reinthaler gab einen kurzen Überblick über die zahlreichen Aktivitäten des Feuerwehrnachwuchses. Neben der Teilnahme am Kreiszeltlager und dem jährlichen Wissenstest organisierten die Feuerwehranwärter unter anderem ein Beachvolleyballturnier und einen Aktionstag beim Gemeinde-Ferienprogramm. Mit Erfolg habe man an Wettkämpfen in den Landkreisen Rosenheim und Mühldorf teilgenommen. „Im Jahr 2014 konnten erfreulicherweise wieder drei Jugendliche nach Abschluss ihrer Grundausbildung in den aktiven Dienst übernommen werden“, gab Reinthaler bekannt. Er dankte den Anwesenden in seiner Funktion als Erster Bürgermeister für ihren ehrenamtlichen Dienst und die Einsatzbereitschaft.

Vereinsvorstand Martin Wagner-Samberger verwies auf die derzeit stattfindenden Bauarbeiten am Gerätehaus in Eiselfing. Der fast ausschließlich durch Feuerwehrmitglieder in Eigenleistung errichtete Anbau wird als Stellplatz für den neuen Mannschaftstransportwagen der vier Gemeindefeuerwehren benötigt. Zum Abschluss der Versammlung präsentierte Kreisbrandinspektor Georg Wimmer aktuelle Informationen zum erweiterten Probebetrieb des Digitalfunks für die Rettungsorganisationen, dessen Start im Landkreis Rosenheim für Herbst 2015 geplant ist.





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