Großübung der Jugendfeuerwehren in Wasserburg



Ein großflächiger Böschungsbrand auf Höhe der schönen Aussicht rief am Samstag, den 01. Oktober die Jugendfeuerwehren aus Wasserburg und Umgebung auf den Plan. Das Übungsszenario erforderte aufgrund seines hohen Schwierigkeitsgrades enge Zusammenarbeit und technisches Fachwissen.

Lautes Sirenengeheul im Rahmen des monatlichen Probealarms markierte am Samstagmittag den Startschuss für die Jugendfeuerwehren Wasserburg, Bachmehring, Attel-Reitmehring und Pfaffing. Mit Blaulicht und Martinshorn eilten die jungen Einsatzkräfte durch die Altstadt, ehe sie sich nach der Innbrücke in zwei Gruppen aufteilten. Während von einer Mannschaft am Innufer in der Kellerstraße schwere Pumpen in Stellung gebracht wurden, verschaffte sich die andere Truppe einen ersten Überblick am fiktiven Einsatzort.

Die insgesamt 40 Jugendlichen mussten nicht nur Hydrantenpläne studieren und Kontakt über Funkgeräte herstellen, sondern auch richtig einschätzen, wie viel Löschwasser erforderlich war und wie die einzelnen Feuerwehrfahrzeuge bestmöglich platziert werden konnten. Ihre Ausbilder standen ihnen dabei stets beratend zur Seite und sorgten für einen sicheren Übungsablauf. Aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit von Hydranten am Kellerberg begannen die Feuerwehranwärter rasch mit dem Aufbau einer Leitung, die mit Wasser aus dem Inn gespeist und über den Kellerbergweg aufwärts verlegt wurde. Es galt, auf einer Länge von mehr als 600 Metern etwa 60 Höhenmeter zu überwinden und dabei zu garantieren, dass bei den oben wartenden Kameraden am Ende auch wirklich das ersehnte Löschwasser ankam. Mit Hilfe mehrerer Pumpen, die entlang der Strecke eingebaut wurden, und viel Muskelkraft beim Tragen der schweren Schläuche gelang es schließlich nach deutlich weniger als einer Stunde, das vorgegebene Ziel zu erreichen.

Kreisjugendwart Manuel Pöhmerer und Kreisbrandinspektor Georg Wimmer beobachteten den Verlauf der Übung und sprachen den teilnehmenden Mitgliedern der Jugendfeuerwehren zum Abschluss ein großes Lob aus. Nur gemeinsam seien umfangreichere Schadenslagen zu meistern und die Erkenntnisse aus dem absolvierten Probeeinsatz könnten nun in die Planung der Einsatzpläne mit einfließen und stünden damit im jederzeit möglichen Ernstfall als wertvolle Hinweise zur Verfügung.

Bericht & Fotos: Georg Reinthaler







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