Einsätze unserer Wehr

Einsatzarten

Die gemeindliche Einrichtung Feuerwehr wird als Teil der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr zu einer Vielzahl von verschiedenen Einsätzen alarmiert. Neben dem klassichen "Brandeinsatz" sind auch viele Einsätze unter dem Sammelbegriff "Technische Hilfeleistung" (THL) zu bewältigen. Diese Einsatzart umfasst von der klassischen Katze auf dem Baum bis zum Chemieunfall alle Notsituationen, die nicht durch ein unkontrolliert brennendes Feuer verursacht werden. Am häufigsten sind jedoch Verkehrsunfälle oder Hilfeleistung nach Unwetterereignissen (Sturm, Starkregen, Hagel).

Brandeinsatz

Technische Hilfeleistung: VU

Technische Hilfeleistung: Ölwehr


Einsatzstichwörter

Vor Einführung der Integrierten Leitstelle im März 2010, wurden die Feuerwehren mittels eines Systems aus örtlicher Zuständigkeit (Ortsfeuerwehr) und einem Alarmplan nach sieben Alarmstufen alarmiert. Diese, doch relativ "grobe" Einteilung, ist nun durch 68 so genannte Einsatzstichwörter ersetzt. Damit ist es nun möglich wesentlich differenzierter auf die Erfordernisse einer Schadenslage abgestimmt die passenden Einsatzmittel zu alarmieren. Hinzu kommt, dass der Rechner des Einsatzleitsystems der Leitstelle (je nach Genauigkeit der Ortsangabe) immer das nächstliegende Einsatzmittel alarmiert. Es wird also immer die Feuerwehr alarmiert, die den Einsatzort am schnellsten erreichen kann und über die passende Ausrüstung verfügt. Der Grundsatz, dass die örtlich zuständige Feuerwehr immer alarmiert wird, wurde aber beibehalten.


Alarmierung

Die Alarmierung wird im Lkr. Rosenheim von der Integrierten Leistelle, welche sich in der Feuerwehrhauptwache in Rosenheim befindet, über Funk erledigt. Hierzu werden auf dem Feuerwehrfunkkanal sogenannte Fünf-Ton-Folgen gesendet, welche von den Steuergeräten der Sirenen oder von Funkmeldeempfängern (den sogl. "Piepsern") empfangen werden. Entspricht die empfangene Tonfolge der gespeicherten, lösen diese den Alarm aus. Daraufhin fahren die alarmierten Feuerwehrler möglichst schnell zum Feuerwehrhaus und rücken zum Einsatz aus. Die genauen Einsatzdaten werden zeitgleich zur Alarmierung per Fax übermittelt.

Sirene auf der Gemeinde

Funkmeldeempfänger "Piepser"

Per SMS auf ein Handy


Zusätzlich zu den beiden "normalen" Alarmierungsarten besitzen wir seit 2003 die sogenannte "Handy-Alarmierung". Hierzu wird von einem Computer erkannt, wenn die Sirene ausgelöst wird. Danach verschickt dieser Computer über das Internet eine Nachricht, welche von einem Dienstleister an alle gespeicherten Mobiltelefonnummern als SMS (Short-Message-System = Kurznachrichten-System) verschickt wird. Die Laufzeiten dieser Nachrichten sind sehr kurz. Meist ist die SMS schon angekommen, während die Sirene noch läuft. Zwar kann ein Funktionieren dieser Alarmierung nicht garantiert werden, daher wird die SMS-Alarmierung nur als Zusatz zur Herkömlichen verwendet. Bei uns hat es sich bewährt. In Verbindung mit der SMS ist es nun auch möglich eine fremde Sirene von der Eigenen zu unterscheiden, was aufgrund der Nähe zu anderen Gemeinden oder bei besonderen Wetterlagen zuvor nicht immer eindeutig war. Häufig fanden sich mehrere Kameraden am Feuerwehrhaus ein, obwohl wir gar nicht alarmiert worden sind.


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